Am 6. Januar brachte Oli den Vorschlag, auf die Rothenflue zu marschieren. Da ich dies eine gute Alternative zum "Schirm im Dreck tunken" fand, war ich schnell dazu überredet. Der Plan: Mit dem Bus nach Ibergeregg. Von dort mit dem Gleitschirm am Rücken eine lockere Wanderung auf die Rothenflue. Arbeit für die Füsse: Ca 3/4 Stunde. Doch es kam anders... Die Realität: Der Bus fährt im Winter nicht. Zum Glück hat uns der Ski-Bus ins Handgruobi mitgenommen. Von dort aus führt ein netter Winter-Wanderweg auf die Rothenflue. Einziger Wermuts-Tropfen war eine Verlängerung der Wanderung auf 2 Stunden. Aber die frische Luft, die verschneite Landschaft und lustige Gespräche liessen keine Müdigkeit aufkommen. Oben angekommen mussten wir eine Ovo trinken. Man weiss ja nie, ob man länger können muss... Aber dank dem feinen Aufwind war das Starten kein Problem. Ein paar zügige Schritte und ab gings. Oli tanzte mit drei Adlern an den Mythen um die Wette und ich konnte die Höhe vor dem Startplatz halten. Den Tag liessen wir im Kreuz und Quer bei ein paar Gläsern Glühwein ausklingen. Einfach mal ein Tag anders erlebt!