Die meisten pilgerten bereits am Freitag Abend nach Fiesch. Dort traf man sich im Hirschen zum Znacht. Von Rösti über Toast bis Fondue war alles auf dem Teller. Wobei der Knobli das wichtigste am Fondue zu sein schien. Leider schloss die Küche bereits um 2100h, womit Nadja und Renato leer ausgingen. Wir hatten eine heitere Runde, zu der sich auch noch ein paar FGAler gesellten. Irgendwie hiessen alle Thomas, so wie im Appenzellerland alle Manser heissen.

Das parkieren von Renatos Auto entpuppte sich als Spiessroutenlauf. Die Barriere schien nur darauf zu warten, bis es einem Land-Rover eine Abreibung verpassen konnte. Just in dem Moment, als sich die Motorhaube unter der Barriere befand, löste die Guillotine aus. Zum Glück gabs nur ein paar Kratzer und 50 Stutz Schmerzensgeld.

Tagwache war bereits um Sieben. Ausgiebig gestärkt machten wir uns aufs Neun Uhr Bähnli. Der Startplatz war schon ordentlich gefüllt. Und füllte sich noch mehr. Direkt nach dem Start gings flott hoch. Leider wurden die Frühstarter bestraft. Bei Bellwald war es sowas von stabil. Diejenigen die später starteten, kämpften um jeden Zentimeter und konnten weiter ins Goms vordringen. Der zügige Westwind machte den Flug nicht einfacher. Die meisten landeten irgendwo im Goms. Christoph S. aus AG schaffte es bis nach Münster und zurück nach Fiesch. Dabei lernte er seinen Schirm von einer anderen Seite kennen. Renato liess sich von Baschi zu einem mit Käse überbackenen Steak verführen.

Zum Znacht gings ins Hotel Park. Die meisten bestellten das Laubenmenu: Raclette, Salat, Rindsteak mit Risotto und Glace zum Dessert. Die Stimmung am Tisch war sehr ausgelassen. Ganz im Gegensatz zur Küche. Ausgiebig wurden Luv und Lee Situationen ausgelotet.

Die Nacht wurde durch "Brothers in arms" und weiteren fünf Stücken unterbrochen. Die Anlage schien Top, der Sound war laut, nur der Zeitpunkt war ungünstig gewählt (2:00h). Die Hochzeitsgesellschaft pollterte dann Morgens um Fünf durch die Gassen.

Leicht verschlafen traf man sich am Morgen wieder zum Frühstück. Täglich grüsst das Murmeltier begaben wir uns wieder früh zum Start. Man könnte ja etwas verpassen. Rene setzte sogleich zum Morgenflug an. Faktisch hätte man auch bis Neun pennen können, um dann rechtzeitig um Elf am Startplatz zu sein. Im Nachhinein weiss man es immer besser... Als das Warten zu langweilig wurde, starteten Renato, Nadja und Alex. Zäh wie Leder gings hoch. Hundertschaften von Gleitschirmen in der Luft, Linksdreher oder wie mache ich den anderen Angst? Das Goms war etwas besser, über die Pässe gings dann gut. Nach dem Oberalp Sahne - einfach nur schön. Renato und Nadja flogen nach Flims und Alex nach Chur. Die anderen realisierten auch sehr schöne Flüge im Goms. Ich glaube die meisten konnten ihr Personal Best realisieren.

Somit kann man von einem sehr gelungenen Paracuda Weekend sprechen. Freude herrscht. Wenn dann Rene auch noch auf dem modernen Weg erreichbar ist, gibts nix mehr zu meckern :-) Vielen Dank an die Organisation!